Literatur und Musik im Zwiegespräch
Was wir von Liebe wissen, hat uns Shakespeare längst gesagt. So lehrt er auch: „Wahre Liebe läuft nie glatt.“ Zur Befeuerung derselben und auch zum Trost gibt es aber Töne, gibt es Musik. Auch das ist ein Rat des Altmeisters: „Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter!“ Wen wundert es also, wenn sich über die Zeiten Komponist*innen immer wieder Texte des großen englischen Dichters vorgenommen haben, um in Tönen über das Menschsein nachzudenken mit allen seinen Abgründen: mit seiner Fähigkeit zu lieben und zu hassen, mit seinen verstrickten Abhängigkeiten und seinem Schwanken zwischen Wahnsinn und Sinneslust. Isabelle Osenau und Amadeus Gollner interpretieren in dieser Ausgabe der Literaturkonzert-Reihe Lieder und Texte nach William Shakespeare und tauchen damit ein in das unendliche Universum zwischenmenschlicher Beziehungen.
Lieder von Joseph Haydn, Erich Wolfgang Korngold, Madeleine Dring und Gerald Finzi
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