Die Bernauer Straße erlangte in den Tagen nach dem Mauerbau traurige Berühmtheit, als vor laufenden Kameras Menschen aus den in Ostberlin gelegenen Wohnhäusern auf den bereits zum Westen gehörenden Gehweg sprangen. Hier war es auch, wo zwei Tage nach der Abriegelung ein NVA-Soldat über einen Stacheldrahtverhau in den Westen sprang. Sein Foto ging um die Welt. Es ist also der richtige Ort für eine Gedenkstätte zur Berliner Mauer als zentralem Erinnerungsort an die deutsche Teilung im Zentrum der Hauptstadt. Auf ihrem Areal befindet sich das letzte Stück der „Berliner Mauer“ genannten Grenzbefestigung, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist. Die Gedenkstätte besteht ferner aus dem Besucherzentrum, einem Dokumentationszentrum, der Kapelle der Versöhnung, dem Fenster des Gedenkens und dem nationalen Denkmal. Von einem Aussichtsturm am Dokumentationszentrum aus bietet sich ein weiter Blick über das Gedenkstättenareal entlang der Bernauer Straße. Im Juni 1990 begann am symbolischen Ort der Bernauer Straße der offizielle Abriss der Berliner Mauer.
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