Sommersitz des jungen Prinzen
Das Schloss und der Park von Altlandsberg waren ab 1658 Landsitz des Oberpräsidenten des kurfürstlichen Geheimen Rates, Freiherr Otto von Schwerin. Darüber hinaus diente der Besitz derer von Schwerin dem jungen Prinzen und späteren König Friedrich I. als Sommersitz: Otto von Schwerin war sein Erzieher.
Schleifung und Wiederaufbau
In der Regierungszeit Friedrichs II. (1740–86) verlor die Stadt an Bedeutung. Nachdem das Schloss 1757 abgebrannt war, ließ Friedrich II. es schleifen und die wiederverwendbaren Baumaterialien nach Köpenick im heutigen Berlin verschiffen. Nur die Schlosskirche wurde unter Verwendung von erhaltenen Portalen und altem Mauerwerk des Schlosses wieder aufgebaut. Heute ist sie Kunstwerkstatt für Kirchenfenster. An das einstige Schlossareal erinnern noch die Torpfeiler, Grundmauern, Kellergewölbe und ein verwilderter Park. In der Stadt sind darüber hinaus noch Ackerbürger- und Handwerkerhöfe des 18. und 19. Jahrhunderts erhalten.
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